Tierversuche und Profitsucht

     

Haustiere als Versuchstiere

Was Sie hier über die Maus lesen, können Sie anwenden auf alle anderen Haustiere.
Natürlich werden Sie in den allgemein zugänglichen Medien nichts darüber finden.
Der Aufschrei wäre groß, sollte jemals etwas davon an die Öffentlichkeit dringen.


     

Menschen als "Versuchskaninchen"

Buchvorstellung:
Am Menschen getestet!: Wie die Pharma-Industrie die Ärmsten der Welt für Medikamententests missbraucht
Kurzbeschreibung
Medikamententests ohne Rücksicht auf Verluste. Die amerikanische Journalistin Sonia Shah deckt die skrupellosen Machenschaften der weltweiten Pharmaindustrie auf. Hervorragend recherchiert und ohne zu polemisieren, beleuchtet die Autorin die dunkle Seite des Gesundheitsmarktes. Um Geld zu sparen, werden die erforderlichen Testreihen in Ländern der Dritten Welt durchgeführt. Die Testpatienten sind ahnungslos oder werden nur unzureichend informiert, und die Behörden vor Ort drücken für Zuwendungen der Pharmafirmen beide Augen zu. Jeder Tag zählt bei der Einführung von neuen Medikamenten und nur wer schnell seine Zulassung bekommt, kann sich auf dem Markt behaupten. Am Menschen getestet! nimmt auch die Aktivitäten der deutschen Pharmaunternehmen in Dritte-Welt-Staaten kritisch unter die Lupe.
Über den Autor
Sonia Shah verkörpert den Prototyp der investigativen Journalistin. Sie ist Autorin des Erfolgstitels »Crude: The Story of Oil«. Sie lebt in Boston, Massachusetts.


Transgen- Datenbank


http://www.transgen.de/lebensmittel/tiere/


     

Tierschützer pro Tierversuch


Sie sagen, dass das nicht geht? Aber klar doch, geht das.
Unterstützt wird die Tierversuchslobby von Leuten wie der "Tierschützerin" Sonja S. , Laborantin in einem Berliner Krankenhaus. Ich habe heiß mit ihr diskutiert über den Unsinn der Tierversuche. Da kamen dann so Aussagen wie:

"Mögen auch einige Tiere sterben, weil die den Menschen dienen, dafür rette ich ja andere Hunde"

Die Pharma-Firmen werfen für viel Geld schöne Hochglanzbroschüren auf den Markt. Zeile für Zeile werden die Tierversuche schöngeredet.
Und Leute wie Sonja S. importieren täglich Hunde aus dem Ausland und beruhigen damit ihr Gewissen - sofern man bei diesen Leuten überhaupt von Gewissen reden kann.



Was ist REACH


Es ist die Absicht der Regierungen und ihren Günstlingen, die Menschen dumm und unwissend sterben zu lassen. Der Großteil der Menschen weiß überhaupt nicht, was REACH überhaupt ist. Ich versuche mit der Veröffentlichung dieser Seite etwas Licht ins Dunkle zu bringen.

Einige Suchergebnisse von google:
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Umweltbundesamt - REACH
Der REACH-Helpdesk ist die nationale Auskunftsstelle für Hersteller, Importeure und Anwender chemischer Stoffe. Er liefert Informationen und ...
Arbeitshilfen - Verordnungstext - Kontakt - Registrierung
www.reach-info.de/ - Im Cache - Ähnliche
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Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) – Wikipedia
Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. ...
Grundlagen - Der Geltungsbereich - Die Vorregistrierung
de.wikipedia.org/.../2006_(REACH-Verordnung) - Im Cache - Ähnliche
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REACH-CLP Helpdesk - Startseite / Bundesstelle Chemikalien ...
REACH ist das Akronym für "Registration, Evaluation und Authorisation of Chemicals". Die Regelungen für Chemikalien in Europa beschäftigen sich mit der ...
www.reach-helpdesk.de/ - Im Cache - Ähnliche
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REACH - Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung ...
4. März 2010 ... Europäische Kommission - Unternehmen und Industrie - Europäische Kommission - REACH ist das Rahmengesetz über die Registrierung, Bewertung, ...
ec.europa.eu/enterprise/.../reach/index_de.htm - Im Cache - Ähnliche
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European Commission - Environment - Chemicals
- [ Diese Seite übersetzen ]
REACH is a new European Community Regulation on chemicals and their safe use (EC 1907/2006). It deals with the Registration, Evaluation, Authorisation and ...
ec.europa.eu › ... › Environment › Chemicals › REACH - Im Cache - Ähnliche
Weitere Ergebnisse anzeigen von ec.europa.eu
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REACH-Net - Beratungsservice zur REACH-Verordnung und zum Global ...
Mit der EU-Chemikalienverordnung "REACh" werden seit Juni 2007 Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe für Hersteller, ...
www.reach-net.com/ - Im Cache - Ähnliche
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Chemikalien - Reach - REACH Kurzinfo
REACH steht für eine EG-Verordnung zur Registration, Evaluation, Authorisation of CHemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien), ...
www.bmu.de/chemikalien/reach/kurzinfo/39992 - Im Cache - Ähnliche
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BDI-Helpdesk REACH
Bietet Informationen zum Hintergrund und zur Implementierung von REACH (Registrierung, Evaluierung, Beschränkung und Zulassung von Stoffen) und zum GHS ...
reach.bdi.info/ - Im Cache - Ähnliche
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REACH@Baden-Württemberg
Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg bietet Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung der ...
www.reach.baden-wuerttemberg.de/ - Im Cache - Ähnliche
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IFA - Fachinfos: Chemikalienverordnung REACH und Arbeitsschutz
Die EU-Chemikalienverordnung REACH ist am 01.06.2007 in Kraft getreten. Sie richtet sich nicht nur an Hersteller und Inverkehrbringer von Chemikalien, ...
www.dguv.de/ifa/de/fac/reach/index.jsp - Im Cache - Ähnliche

Viele Seiten Fach-Chinesisch, aber viele "lesbare" Infos auf folgender Seite
http://www.reach-konferenz.de/


Das Bild ist wizig, aber das Thema ist gar nicht zum Lachen

     


     

Erklärung zum Biber


http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/alle-gegen-oskar-303900/


Artikelfoto siehe Direktlink

     

Recherchen Frau Urban: Politiker zur Frage Reach

mit freundlicher Genehmigung von Frau Urban:

Von: "Dennis Hippler Büro MdB Burkhard Lischka" <burkhard.lischka.ma02@bundestag.de>
Gesendet: 23.06.2010 15:31:42
An: "giselaurban@
Betreff: Ihre Anfrage zur REACH-Verordnung und dem Tierschutz

Sehr geehrte Frau Urban,
Sie hatten die Stadtratsfraktion SPD-Tierschutzpartei-future! vor einigen Tagen nach der Position der SPD bezüglich der REACH-Verordnung vor dem Hintergrund des Tierschutzes gefragt. Frau Damisch-Schwarz, Fraktionsassistentin in der Geschäftsstelle, hat uns Ihr Anliegen weitergeleitet, da es über Kommunalpolitik weit hinaus geht. Wir nehmen Ihr Anliegen sehr ernst und beraten es zur Zeit in der Arbeitsgruppe „Umwelt und Naturschutz“ der SPD-Bundestagsfraktion. Bis zu einer abschließenden Antwort bitten wir Sie daher herzlich um etwas Geduld.


Briefwechsel Reach


Von: giselaurban@
Gesendet: Dienstag, 29. Juni 2010 17:26
An: Dennis Hippler Büro MdB Burkhard Lischka
Betreff: FW: AW: FW: Ihre Anfrage zur REACH-Verordnung und dem Tierschutz
Sehr geehrter Herr Hippler.

Wir freuen uns darueber, dass unsere Anfrage an Sie weitergeleitet wurde und das ueber die Problematik beraten wird. Verordnungen wie REACH fallen ja nicht vom Himmel. Menschen wie Sie haben darueber abgestimmt und einen Beschluss gefasst. Vielleicht in der Hoffnung, dass diese Tests tatsaechlich die Gefahren fuer unsere Umwelt, fuer Menschen und Tiere beseitigen koennten. Waren sich alle, die darueber abgestimmt haben, wirklich bewusst, dass sie damit millionenfaches Tierleid verursachten? Wuerde auch nur einer der Abgeordneten, die dafuer gestimmt haben in der Lage sein, einem Affen, einem kleinem Beaglewelpen, einer Katze oder auch nur einer Maus permanent Gift einzufloessen, um zu beobachten, was dann passiert? Wissen Sie, was Chemikalien in diesen kleinen Koerpern anrichten? Wie sie sich in Kraempfen winden, sich erbrechen, bis sie endlich sterben duerfen? Wer macht sich Gedanken darueber, wenn in einem Sicherheitsdatenblatt die Dosis steht(LD-50), die bei Ratte , Maus, Hund oder Katze toedlich geendet hatten?
Und macht das denn nun unser Leben sicherer? Nein, das ist doch offensichtlich nicht so!
Denn die Produkte kommen doch weiterhin in den Handel, nur eben mit einem Sicherheitsdatenblatt versehen.
Bitte bedenken Sie, bei allen Umfragen, sprechen sich die Deutschen und Europaeischen Buerger gegen Tierversuche aus. Alle Informationen ueber REACH werden scheinbar unterdrueckt, denn es wurde darueber kaum in den Medien berichtet. Wer profitiert denn wirklich von solchen Verordnungen?
Wir werden jedenfalls keine Partei mehr waehlen, die fuer solche Grausamkeiten verantwortlich ist
-
Mit freundlichen Grüssen
Gisela Urban


Briefe Reach


Von: "Dennis Hippler Büro MdB Burkhard Lischka" <burkhard.lischka.ma02@bundestag.de>
Gesendet: 06.07.2010 13:32:27
An: "giselaurban@web.de" <giselaurban@web.de>
Betreff: AW: abschließende Antwort zur REACH-Verordnung und dem Tierschutz
Sehr geehrte Frau Urban,
zu Ihrer Anfrage zur REACH-Verordnung kann ich Ihnen nach intensiver Rücksprache mit unserer Arbeitsgruppe „Umwelt und Naturschutz“ folgende abschließende Antwort geben:
Es stimmt, dass auch mit der REACH-Verordnung die Tierversuche nicht beendet worden sind. Das aber ist nicht zu verhindern, da trotz aller Versuche, Tierversuche zu beenden oder nur noch mit Zellen oder Geweben o.ä. zu arbeiten, weiterhin Tierversuche vorgeschrieben sind, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Wirkung von Stoffen heraus zu bekommen. Die Alternative wäre dann, neue chemische Stoffe ohne jegliche Prüfung für den Markt freizugeben und zu schauen, was passiert. Da bei uns alle Stoffe und Medikamente eine Zulassung brauchen, wäre diese gleichzeitig eine Lebensversicherung für die Hersteller mit Abwälzung auf den Staat und dessen BürgerInnen, wenn Menschen gesundheitlich beschädigt werden oder gar zu Tode kommen. Denn die Zulassung besagt eben, dass ein vom Hersteller geprüfter Stoff unter definierten Bedingungen verwendet werden darf. Ohne diese Prüfung und das Wissen über die (Nicht)Gefährlichkeit eines Stoffes würden wir dem Hersteller einen Persilschein ausstellen.

Die SPD geht davon aus, dass alle unsere Anstrengungen und Anträge im Zuge der Aufstellung der REACH-Verordnung und der damit verbundenen Zielsetzung, Tierversuche so weit wie möglich zu vermeiden, gewirkt haben und die EU in diesem Punkt weiter daran arbeitet, Alternativen zuzulassen und unnötige Tierversuche zu beenden.

Wir wissen sehr wohl, wie viele Tiere für die Stoffprüfung benötigt werden. Hinzu kommen noch viele Tiere für die Grundlagenforschung an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen. Wo die Tiere herkommen, ist im Detail nicht immer transparent. Bei Ratten und Mäusen gibt es Zuchtanstalten, die ganz bestimmte Linien züchten, weil die Tiere natürlich genetisch sehr ähnlich sein müssen. Sie fokussieren offenbar auf Wirbeltiere wie Hunde und Katzen, die zum Teil von Tierfängern gestohlen und an die Forschungsanlagen verkauft werden. Das ist kriminell und der REACH-Verordnung nicht direkt vorzuwerfen.

Das Verhältnis zwischen der EU-Verfassung und dem Tierschutz ist in diesem Punkt mit Sicherheit geklärt, dafür werden Ausnahmeregelungen geschaffen. Dass giftige Chemikalien durch Tierversuche nicht ungiftig werden, sollte jedem klar sein. Gleichwohl bekommt man durch Tierversuche heraus, ob chemische Stoffe für den Menschen überhaupt giftig sind. Die Alternative wären doch eben entweder Menschenversuche oder der gänzliche Verzicht auf alle chemischen Stoffe und Medikamente – Letzteres ist mit Ermessen eine nicht einlösbare Utopie. Ihre Forderung, die REACH-Verordnung sofort zu stoppen, ist abwegig. Wir waren froh, dass REACH überhaupt zustande gekommen ist, weil sie gegenüber der alten Richtlinie viele, viele Verbesserungen bringt, auch für die Versuchstiere. Die Verhandlungen darüber haben Jahre in Anspruch genommen. Wenn wir unter den Bedingungen der gegenwärtigen Koalition aus CDU/CSU und FDP (Wirtschaft dominiert die Politik) erneut verhandeln würden, käme eher etwas Schlechteres dabei heraus.
Mit freundlichen Grüßen
Dennis Hippler


weitere Briefe


Von: Gisela Urban
Gesendet: Samstag, 10. Juli 2010 19:54
An: Dennis Hippler Büro MdB Burkhard Lischka
Betreff: Re: AW: abschließende Antwort zur REACH-Verordnung und dem Tierschutz


Sehr geehrter Herr Hippler,
Danke für Ihre schnelle Antwort.
Gern hätte ich aber von Ihnen gewußt, auf wessen Initiative "REACH" und von wem beschlossen worden ist,
wer finanziert "REACH"?
MfG
Gisela Urban


Im Mailverkehr genannte Auflistung


Vorgeschichte REACH:

1998 hat der Europäische Rat die Notwendigkeit der Entwicklung eines Konzepts für die zukünftige Chemikalienpolitik der Gemeinschaft formuliert. Er hat festgestellt, dass das Ziel der EU-Altstoffverordnungvon 1993, die Risikobewertung von Stoffen, zu einer erheblichen Belastung der Behörden geführt hat, ohne dass große Erfolge zu vermelden sind. Das heißt, man weiß sehr wenig über die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften der Stoffe und zusätzlich sind die Kenntnisse über die Verwendungszwecke unzureichend, weil es keine Informationspflichten auf der Ebene der nachgeschalteten Verwender und der Behörden und Institute gibt.

Daten, die das Problem verdeutlichen:ca. 100.000 Altstoffe (d.h. Stoffe, die vor 1981 auf dem Markt waren) sind im Europäischen Altstoffverzeichnis (EINECS) aufgelistet, davon werden 30.000 in Mengen von > 1 t/a in der EU vermarktet,ca. 3700 Stoffe wurden bisher als Neustoffe (nach1981) angemeldet,ca. 2000 Stoffe wurden bisher von der EU eingestuft (nur aufgrund der intrinsischen Eigenschaften der Stoffe – keine Risikobewertung), für 140 Stoffe waren bisher Grunddatensätze vorzulegen,

Risikobewertung im Rahmen der EU-Altstoffbearbeitung nur für 30 Stoffe,300 Stoffberichte im Rahmen der deutschen Altstoffbearbeitung –ebenfalls keine Risikobewertung.

Chronologie REACH:

Februar 2001:
EU-Kommission verabschiedet Weißbuch

Juni 2001: Schlussfolgerungen des Umweltministerrates. Ein Koalitionsantrag wird in letzter Minute von den Grünen abgelehnt, von der SPD-Fraktion (14/753-neu) aber verabschiedet.
November 2001: Entschließung des Europäischen Parlamentes mit Berichterstattung durch I. Schörling/Schweden.
Jahr 2002: Grabenkämpfe und Studienschlachten zwischen Ökonomie u. Ökologie
März 2002 Das Kanzleramt ergreift die Initiative und es wird ein gemeinsames Positionspapier der BReg., VCI und IGBCE vorgelegt. Dadurch wird die Diskussion entschärft, beide Seiten haben einige „Kröten geschluckt“.
Januar 2003: Es liegen vier grobe Entwürfe (Buildung Blocks) vor.
Mai 2003: Ein Konsultationsentwurf (117 Artikel auf 120 Seiten) wird in einem Internet-Diskurs öffentlich 8 Wochen lang debattiert.
August 2003 Gemeinsame Bewertung der Bundesregierung/VCI/IGBCE des Konsultationsentwurfs enthält Vorschläge für Klarstellungen und Änderungen des REACH-Vorschlages. Gefordert wird eine umfassende Abschätzung der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen (Kosten und Nutzen) der künftigen Regelungen im Chemiebereich.
29.10. 2003: Kommission legt abschließenden VO-Vorschlag vor, Bundesregierung, VCI und IGBCE nehmen gemeinsam Stellung. Einsetzung einer Ad-hoc-Gruppe "Chemische Stoffe", die den Ausschuss der Ständigen Vertreter unterstützt. Beginn der Prüfung des VO-Vorschlages durch den Rat (Wettbewerbsfähigkeit) in Abstimmung mit anderen Ratsformationen.
Mai 2004 Koalitionsantrag (Bt.-Drs. 15/2666)
November 2004 Öffentliche Anhörung im Bundestag
Januar 2005 Anhörung im EU-Parlament und Beginn der 1. Lesung
November 2005 Verabschiedung der Änderungsanträge durch Parlament
Juni 2006 Abschluss 1. Lesung mit Verabschiedung des Gemeinsamen Standpunktes im Umweltministerrates, der in einigen Punkten von der Position des Parlamentes abweicht.
Dezember 2006 Gemeinsamer Standpunkt im Wettbewerbsfähigkeitsrat, Abschluss im EP-Plenum am 13.12. und formale Annahme im EU-Umweltministerrat am 18.12.2006
1. Juni 2007 Inkrafttreten der Verordnung
3. Juli 2008 EU-Chemikalien-Agentur (ECHA) in Helsinki nimmt Arbeit zur Umsetzung der VO im Rahmen des REACH Implementation Projects (RIP 1-3) auf.
19.12.2008 REACH – Anpassungsgesetz im Kabinett verabschiedet.


     

Briefe blieben unbeantwortet


Von: Gisela Urban
Gesendet: 31.07.2010 13:08:44
An: "sabine.loesing@europarl.europa.eu" <sabine.loesing@europarl.europa.eu>
Betreff: FW: Bürgerschaftliches Engagement i.S. Tierschutz, insbesondere REACH

Sehr geehrte Frau Loesing,
diese Mail an Frau Kumpf (blieb bis heute unbeantwortet) schicke ich Ihnen mit der Bitte um Kenntnisnahme und weitere Veranlassung.
Für Ihre Antwort danke ich Ihnen im voraus.
Mit freundlichen Grüssen
Gisela Urban

Von: Gisela Urban
Gesendet: 11.07.2010 12:32:40
An: "ute.kumpf@bundestag.de" <ute.kumpf@bundestag.de>
Betreff: Bürgerschaftliches Engagement i.S. Tierschutz, insbesondere REACH

Sehr geehrte Frau Kumpf,
im Rahmen Arbeitsgruppe Bürgerschaftliches Engagement möchte ich auf die Ungesetzlichkeit der EU-Verordnung "REACH" hinweisen, die kontrovers steht zum
Tierschutzgedanken der EU, der lautet:
Die Maßnahmen der Europäischen Kommission auf diesem Gebiet beruhen auf der Erkenntnis, dass Tiere empfindungsfähige Lebewesen sind. Generelles Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass Tieren keine vermeidbaren Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Tierbesitzer und -halter haben tierschützerische Mindestanforderungen einzuhalten.
Ebenso erhebt der Art. 20 a Grundgesetz der BRD den Tierschutz ausdrücklich zum Staatsziel, ratifiziert zum 01.08.2002.
Der § 2 TschG hört sich nicht schlecht an, aber er läßt ganz raffinierte Törchen offen, die zu VO nach § 2a geführt haben. Aus ihnen wird deutlich, was sich alles mit § 2 vereinbaren läßt. Für viele Tierarten fehlt es gänzlich an Verordnungen: Mastbullen, Geflügel, Hänchen, Enten, Puten, Gänse, Kaninchen, Pelztiere, Fische usw. Hier ist der Willkür Tür und Tor geöffnet.
Ich erinnere hierbei an Ihren früheren Umweltminister Matthiesen (Flugaffäre Chartergesellschaft PJC, System Trieneken). Er sprach seinerzeit davon, er habe die zigtausendfachen Kälberhinmetzelungen "blutenden Herzens" angeordnet.
Mein Herz blutet wirklich wegen dieser Sünden gegen unsere Mitgeschöpfe. Das haben sie, die jahrtausendelang unsere treuen stummen Helfer waren und ohne die wir gar nicht leben könnten, nicht verdient, sie ohne Freude leben zu lassen.
Dies gilt nun insbesondere für "REACH". Hierfür werden über 54 Mio. Tiere noch zusätzlich ihr Leben auf grausame Art verlieren.
Will man mündigen Bürgern tatsächlich erzählen, daß durch dieses Gemetzel giftige Chemikalien für den Menschen ungiftig sein werden?
Gibt es nach Abschluss von "REACH" für durch Chemikalien krankgewordenen Menschen überhaupt noch Klagemöglichkeiten?
Scheint hier der wahre Grund für "REACH", also massive wirtschaftliche Interessen, zu liegen?
Ich bitte daher, REACH sofort zu stoppen, sowie den § 2 TschG ohne VO nach § 2a umzusetzen.

Hochachtungsvoll
Gisela Urban


     

Monstermäuse erschaffen von Gott-Menschen


Durch die gezielte Ueberfunktion spezifischer Gene können Krankheitsbilder induziert werden, welche menschlichen Krankheiten sehr ähnlich sind. In diese Rubrik gehören die Modelle für Bluthochdruck (Angiotensin-, Renin-Gene), diverse Krebsarten (Onkogene), AIDS (HIV-Genom oder Teile davon), Alzheimer Krankheit (Amyloid-Gen), Osteopetrose (c-fos Gen), Typ-1 Diabetes (Influenza-Haemagglutinin-Gen). An Hand solcher Modelle lässt sich der Krankheitsverlauf studieren um neue gezielte Behandlungsstrategien zu überprüfen. Da es sich um einen intakten Organismus handelt, bietet das transgene Modelsystem den Vorteil, dass therapeutische Ansätze nicht nur auf ihre Wirksamkeit gegen die pathologische Funktion, sondern auch bezüglich ihrer Nebenwirkungen analysiert werden können.

Hier lesen:
http://e-learning.studmed.unibe.ch/Gen_Kurs/GEN_KURS/TECHN/PFLTIE-2.HTM


Verseuchte Nahrung

Animal-Health + gesunde Hunde

Antibiotika in der Fleischproduktion
schon alleine das Wort macht mir Bauchschmerzen.
Ich habe vor langen Jahren (1987) ein Praktikum bei einem Betriebsarzt in einem fleischverarbeiteten Betreib absolviert. Ich musste mit in die große Halle gehen, in der die Tiere dicht an dicht an Haken hingen. Der Gestank nach Blut und Gedärm war kaum auszuhalten. Mein Mentor, der Doc sagte mir einmal im Vertrauen, dass viele Unfälle unter Alkoholeinfluss geschehn würden. Tatsache war, dass viele Ausbeiner, die ja alle im Akkord arbeiteten, ein Alkoholproblem hatten.

Meine Aufgabe bestand u.a. darin, kleine Verletzungen zu verbinden und wenn nötig, die Männer dem Arzt vorzustellen. Er entschied dann, ob die Männer aus dem Verkehr zu ziehen waren. Der Vorarbeiter kam einmal wutentbrannt zu mir ins Behandlungszimmer, weil ich alle Männer mit vereiterten Wunden zum Doc geschickt habe. Ich fragte ihn nur, was er denn davon hielte, wenn Eiterbakterien im Hackfleisch seinen. Ich fragte ihn, ob das Hackfleisch gemischt sei. Meine Art von Humor verstand er nicht und entgegenete mir: " Die Viecher bekommen so viel Antibiotika im Futter, dass gar kein Eiterbazillus wachsen könne". Rums, das wars!

Am gleichen Nachmittag kam ein Arbeiter zu mir mit einem entzündeten Arm. Ich hatte solches Hautbild noch nie zuvor gesehen. Ich habe ihn mit seinen Arbeitsklamotten in ein Taxi gesetzt und in die Hautklinik bringen lassen. Wie ich am anderen Tag erfahren habe, war es Schweinerotlauf eine für Schweine tötlich verlaufende Krankheit. Da er sich ja an einem infizierten Schwein angesteckt hat (laienhaft ausgedrückt) und die Tiere bei Bekanntwerden zu damaliger Zeit meines Wissens nach alle getötet und verbrannt wurden, frage ich mich, wieso die Tiere in diesem Betrieb gelandet sind, der doch ausschließlich Fleisch für den Menschen in den Handel brachte.
Der Vorfall wurde vertuscht. Meines Wissens nach wurde der Betrieb nach dem Vorfall nicht desinfiziert. Den Schweinemastbetrieb hatte auch kein Veterinär inspiziert. Ich darf es heute öffentlich sagen, kein Hahn kräht mehr danach.

Zum Nachlesen, aber Ausführliches ist nur in der Fachliteratur zu finden.
http://www.medinfo.de/index-r-1240-thema-Rotlauf.htm


Schweizer Tierversuchsgegener


http://www.agstg.ch/


Über uns
Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) ist eine Föderation von Vereinen und Organisationen, die sich aus ethischen, medizinischen sowie wissenschaftlichen Argumenten für die Abschaffung aller Tierversuche engagiert. Wir sind nicht gegen medizinischen Fortschritt, ganz im Gegenteil. Wir zeigen die Irrwege der jetzigen Entwicklung in der Schulmedizin auf und propagieren einen echten medizinischen Fortschritt. Dazu zählen wir auf ein Netzwerk von Ärzten und Wissenschaftlern, die uns in medizinisch-wissenschaftlichen Bereichen kompetent beraten.

Zu unseren Aufgabengebieten zählen wir neben der Aufklärungsarbeit, die Recherchen und die Dokumentation von Tierversuchen, die Organisation sowie Unterstützung von Veranstaltungen gegen Tierversuche und eine aktive Jugendarbeit.
Auch nehmen wir mit verschiedenen Kampagnen Einfluss auf Wirtschaft und Politik.
Ebenfalls organisieren wir immer wieder konkrete Aktionen oder Kampagnen gegen Tierversuche.
Wir unterstützen zudem Projekte im Ausland, die sich den Kampf gegen die Vivisektion auf ihre Fahne geschrieben haben.
Die AG STG veröffentlicht vierteljährlich das Magazin «Albatros».
Wir arbeiten mit verschiedenen Organisationen aus dem In- und Ausland freundschaftlich
zusammen und sind in der weltweiten Antivivisektionsbewegung vernetzt.

Die AG STG wurde 1981 von Max Keller gegründet und lange Jahre von Dr. Milly Schär-Manzoli präsidiert und geleitet. Nach ihrem Tod fühlen wir uns weiterhin ihren Idealen verpflichtet, und führen ihre Arbeit in ihrem Sinne weiter. Sie gelten zu den Vordenkern der Tierversuchsgegner-Bewegung.

In diesen Jahren wurden viele Schlachten gegen die Vivisektion ausgefochten (wie z.B. 1993 in Zusammenarbeit mit der ATRA die eidgenössische Volksinitiative für die Abschaffung der Tierversuche). Die grausamen Verbrechen an Tieren konnten wir leider noch nicht stoppen, jedoch vielen von ihnen ein besseres Leben in Freiheit und Würde ermöglichen. Schliesslich zählt jedes einzelne Leben!

Die AG STG ist politisch und religiös neutral und unabhängig.
Wir finanzieren uns ausschliesslich durch freiwillige Unterstützungen wie Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die AG STG ist als gemeinnützig anerkannt.
Machen Sie mit uns gemeinsam Licht im Dunkel der Vivisektion! - Gemeinsam gegen Tierversuche!


WWF als Handlanger für die Industrie


http://www.tierversuchsgegner.net/Borth/WWF_unterstutzt_Massaker_an_Tiere.pdf

WWF unterstützt Massaker an Tiere
Warum verwendet WWF Spendengelder dazu um Vivisektion zu unterstützen?
Eigentlich sollte man meinen, dass der WWF sich für alle Tiere einsetzt, egal, ob dies nun eine Aussterbende Art ist, oder
für Tiere, welche unter schrecklichen Umständen gehalten und getötet werden, zum Beispiel: Vivisektion!
Ich bin entsetzt, dass der World Wildlife Fond für die Anregung und Unterstützung von Tierversuchen in
regierungsförderten Chemikalentestpläne in den USA und Europa verantwortlich ist. Für dieses Projekt müssten
Millionen von Tieren ihr Leben für zum Teil bereits auf dem Markt befindliche Chemikalien in schmerzhaften und
qualvollen Tierversuchen lassen. Der grösste Teil dieser Chemikalien sind bereits früher an Tieren getestet worden.
Dr, Joshua Lederberger, Nobelpreisträger der Medizin,zitiert, solche Tests bereits vor 2O Jahren als „blind“ und
„unmöglich“.
Der US-amerikanische Zweig des WWF ist die treibende Kraft hinter den Planungen für das wohl grösste
Tierversuchsprogramm der Geschichte der USA – den „Endocrine disruptor screnning programm“ der USUmweltschutzbehörde EPA. Schätzungen zufolge könnten ca 1,2 Millionen Haus- und Wildtiere pro 1OOO zu testenden Chemikalien zu Tode gefoltert werden, indem Tiervergiftungstest zur Anwendung kommen. Die EMPA hat im
Programm, dass vielleicht sogar 87 OOO Chemikalien getestet werden. Diese Menge an Tierleiden sind kaum noch zu
beziffern. Bisher hat der WWF in den USA folgendermassen zu dem Programm beigetragen:
- Druck auf den US-Kongress für die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Testung von Chemikalien auf
endoktrine (hormonelle) Disruptoren verlangt; - Mitglieder beim beratenden Ausschuss der EPA, der die Entwicklung einer umfassenden Reihe von Tiervergiftungstests sowie die Ausweitung des Chemikalientestprogrammes empfahl, das die Zahl der getöteten Tiere um das Vierfache steigern können.
- Drängen auf eine noch höhere finanzielle Unterstützung des Chemikalientestprogramms; und
- Organisation eines Briefes an Mitglieder des US-Kongress, in dem der WWF seine vehemente
Unterstützung des EPA-Tests sowie von Tierversuchen im Allgemeinen wiederholt.
Soviel zu diesem Betrug „Tierschutz“. Ich sage nicht umsonnst, viele Organisationen sind unterwandert. Vermutlich wird
WWF von der Lobby für die Mithilfe finanziell kräftig unterstützt.


Katzen für Tierversuche nach Polen

Immer noch aktuell. Es geschieht täglich - unbemerkt
25.09.06

Geheimer Tiertransport nach Polen? Deutscher Tierschutzbund setzt Belohnung für weitere Hinweise aus
Vergangene Woche wurde im Kreis Soltau ein Lieferwagen gestoppt, auf dessen Ladefläche sich 14 Jungkatzen befanden. Der Verdacht: Die Tiere sollten für Tierversuche über die Grenze nach Polen geschmuggelt werden. Der Deutsche Tierschutzbund hat – mit Unterstützung des Hamburger Tierschutzvereins - für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000,- € ausgesetzt.

„Es ist ein schlimmer Verdacht, dem die Polizei mit aller Konsequenz nachgehen muss. Um die Hintergründe zu klären, brauchen wir Beweise. Selbst wenn es sich um illegalen Tierhandel von unseriösen Züchtern handelt, also nicht explizit um einen illegalen Katzenhandel für Tierversuche, muss diese Tierqual strafrechtlich geahndet werden“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Apel erhofft sich zudem Hinweise darauf, ob dieser Transport ein Einzelfall ist oder ob eine organisierte Tierdiebstahlmafia dahinter steckt.

Über das Deutsche Haustierregister® und die Website www.tierschutzbund.de wird der Deutsche Tierschutzbund die Suche nach möglichen Besitzern der Katzen in diesen Tagen weiter unterstützen.

Dieser Fall belegt erneut, wie wichtig es ist, sein Tier mit Tätowierung oder Mikrochip kennzeichnen und im Deutschen Haustierregister® kostenlos registrieren zu lassen. Nur dann ist es möglich, Tierbesitzer rasch zu finden und Händlern und Tierfängern einen Diebstahl unwiderlegbar nachzuweisen.


Pharmaindustrie braucht Nachschub

Pressemitteilung vom 25. Oktober 2009
„Opfer einer verfehlten Wissenschaft“
Erneuter Anstieg der Tierversuchszahlen


Die heute vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgelegte Tierversuchsstatistik für 2008 zeigt einen erneuten Anstieg auf jetzt 2.692.890 Tiere. Das sind 3,2% mehr als im Vorjahr. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche bezeichnet den erneuten Anstieg als „skandalös“ und spricht von einer „verfehlten Wissenschaft, der immer mehr Tiere zum Opfer fallen“. Der Verband setzt sich aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen für die Abschaffung aller Tierversuche ein und fordert von der Bundesregierung endlich Taten statt Worte.
Die Tierversuchszahlen steigen seit einem Tiefpunkt im Jahr 1996 von damals 1,5 Millionen Jahr für Jahr kontinuierlich an. Tiere, die am häufigsten für Tierversuche herangezogen werden, waren im Jahr 2008 Mäuse (1.765.416), Ratten (484.990), Vögel (129.318), Fische (111.943) und Kaninchen (98.607). Außerdem wurden 803 Katzen, 4.450 Hunde und 2.285 Affen in Experimenten verwendet. Bei den Hunden, Affen und Ratten ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen, während bei Mäusen, Meerschweinchen, Schafen und Vögeln die Zahlen ansteigen. Ein besonders drastisches Plus gab es bei den Rindern. Im Jahr 2008 wurden 6.288 Rinder in deutschen Labors für Experimente herangezogen, 3.303 mehr als im Vorjahr.
Der Bereich mit dem größten „Verbrauch“ an Tieren ist seit Jahren die Grundlagenforschung. Im Jahr 2008 gingen 32% auf das Konto dieser zweckfreien Forschung. Rund 19% der Tiere wurden für die Arzneimittelforschung verwendet, 12,7% für die Qualitätskontrolle von Produkten und 6,3% für Giftigkeitsprüfungen.
Das BMELV will als Reaktion auf die steigenden Zahlen zum wiederholten Male ein „Expertengremium“ einberufen, das die Tierversuchszahlen analysieren soll. „Dieses Gremium gibt es bereits seit 2004“, empört sich Dr. med. vet. Corina Gericke. „Herausgekommen ist dabei bislang null Komma nichts“.
„Tierversuche müssen gesetzlich verboten werden, um den Weg frei zu machen für eine moderne, tierversuchsfreie Wissenschaft des 21. Jahrhunderts“, so die Tierärztin weiter. Der Ärzteverband fordert, dass sich die Bundesregierung bei den derzeit anstehenden Verhandlungen zur Überarbeitung der EU-Tierversuchsrichtlinie für ein Verbot zumindest einiger Teilbereiche einsetzt, vor allem ein Verbot von Affenversuchen sowie Experimenten, die mit besonders schweren Schmerzen und Leiden für die Tiere einhergehen. „Die Bundesregierung darf sich nicht zum Handlanger der milliardenschweren Pro-Tierversuchslobby machen, sondern muss JETZT auf EU-Ebene die Weichen stellen für den Anfang vom Ende des Tierversuchs“, fordert Gericke.

Ob ein Straßenhund mehr oder weniger verschwindet, es fällt nicht weiter auf.
Dass Straßenhunde in Labors landen, wer kann es beweisen?
Wenn Forschungsergebnisse veröffentlicht werden, fragt niemand nach der Methode.
Wie die Ergebnisse zustande kamen - wen interessiert das schon?

Jeder Mensch würde sich weigern, Versuchskaninchen zu spielen für die Pharma.
Kein Mensch würde sich freiwillig als bewegliches Ziel zur Erprobung von Waffen zur Verfügung stellen.
Niemand würde es dulden, dass Studenten zu Übungszwecken an seinem Körper rumschnippeln.

Der Hund würde sich auch weigern wenn er die Möglichkeit dazu hätte.


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